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Safran startet neues Triebwerksprojekt in Marokko

Mit einem neuen Industrieprojekt vertieft Safran seine Präsenz in Marokko und setzt ein starkes Signal für das Vertrauen internationaler Konzerne in den Standort.

Erweiterung der Produktion von Safran. Foto: Ministerium Industrie und Handel

Erweiterung der Produktion von Safran. Foto: Ministerium Industrie und HandelDer französische Industriekonzern Safran, einer der weltweit führenden Hersteller von Flugzeugtriebwerken und luftfahrttechnischen Systemen, bereitet in Marokko den Start eines neuen Industrieprojekts vor, das dem Zusammenbau von Flugzeugtriebwerken gewidmet ist. Das Vorhaben steht exemplarisch für das erneuerte Vertrauen internationaler Schlüsselakteure in den marokkanischen Industriestandort - insbesondere in einen Luftfahrtsektor, der sich seit Jahren in einer Phase gezielter Konsolidierung und qualitativer Aufwertung befindet.

Safran bestätigt damit seine langfristige Zuversicht in das industrielle Ökosystem des Königreichs. Nach vorliegenden Informationen mobilisiert der Konzern ein Anfangsinvestment von rund 330 Millionen Dirham, um die Projektvorbereitung sowie den Anlauf der ersten operativen Phasen sicherzustellen. Diese Mittel fließen in die bauliche Ausstattung der industriellen Infrastruktur, in die Anschaffung modernster Produktionsanlagen sowie in den Aufbau der technischen Grundlagen für den Betrieb der künftigen Fabrik.

Das Projekt fügt sich nahtlos in die dynamische Entwicklung der marokkanischen Luftfahrtindustrie ein. In den vergangenen Jahren hat Marokko zahlreiche globale Hauptauftragnehmer angezogen - begünstigt durch ein stabiles Investitionsklima, eine gezielte Industriepolitik, gut ausgebildete Fachkräfte sowie spezialisierte Industrieplattformen, insbesondere in den für die Luftfahrt ausgewiesenen Zonen. Diese Strategie hat dazu geführt, dass sich das Land zunehmend als integrierter Produktionsstandort innerhalb globaler Wertschöpfungsketten etabliert.

Die neue Safran-Anlage wird die lokale Wertschöpfungskette gezielt stärken. Sie fördert den Transfer technologischen Know-hows, unterstützt den Kompetenzaufbau der nationalen Arbeitskräfte und trägt zur Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze bei. Gleichzeitig festigt Marokko mit diesem Projekt seine Rolle als industrielle und exportorientierte Drehscheibe zwischen Europa, Afrika und den Amerikas - eine Positionierung, die zunehmend auch von multinationalen Konzernen strategisch genutzt wird.

Parallel dazu spiegelt die Investition den Willen Safrans wider, seine Produktionskapazitäten außerhalb Europas auszubauen. Hintergrund ist die weltweit stark steigende Nachfrage nach Flugzeugtriebwerken, sowohl in der zivilen Luftfahrt als auch in angrenzenden Industriezweigen. Die geografische Diversifizierung der Produktionsstandorte wird dabei zu einem zentralen Element der Resilienz- und Wachstumsstrategie des Konzerns.

Insgesamt bestätigt dieses neue Projekt die Stichhaltigkeit der marokkanischen Industrievision, die auf Diversifizierung, lokale Integration und Industrien mit hoher Wertschöpfung setzt. Es stärkt die Glaubwürdigkeit des Königreichs als verlässlicher, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Industriepartner innerhalb der globalen luftfahrttechnischen Wertschöpfungsketten.