Gründung der internationalen Solarallianz

Der spanische Ministerrat hat grünes Licht für die Unterzeichnung des Abkommens von Marrakesch zur Gründung der internationalen Solarallianz (ISA) gegeben.

Der Beitritt Spaniens zur internationalen Solarallianz öffnet die Tür für eine stärkere internationale Zusammenarbeit im Bereich der Solarenergie, heißt es am Mittwoch in einer Erklärung des spanischen Regierungspräsidiums.

 

Gründung der internationalen Solarallianz, Foto: Noor OuarzazateDie spanische photovoltaische Solartechnologie ist eine wettbewerbsfähige Technologie, die den Bemühungen im Bereich der Solarenergie eine große internationale Aufmerksamkeit verschafft und es Spanien ermöglicht, auf institutioneller, industrieller und technologischer Ebene eine Führungsrolle zu übernehmen".

Die Gründung der internationalen Solarallianz mit Sitz in Neu-Delhi (Indien) ist eine Initiative, deren oberstes Ziel es ist, die Nutzung von Solarenergie im Energiemix der teilnehmenden Länder auf sichere, angemessene, erschwingliche und nachhaltige Weise" zu fördern. Genauer gesagt soll die Initiative Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar mobilisieren, die für den massiven Einsatz von Solarenergie erforderlich sind.

Ursprünglich war die Teilnahme an der internationalen Solarallianz auf Länder beschränkt, die reich an Solarressourcen sind. Mit der Änderung des Rahmenabkommens im Jahr 2020 können alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Mitgliedschaft in der ISA beantragen. Derzeit gehören 106 Länder zu den Unterzeichnern des Marrakesch-Abkommens.

 


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