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Dänische Möbelkette JYSK plant 70 Filialen in Marokko

Der dänische Möbel- und Einrichtungshändler JYSK beschleunigt seine Expansion in Nordafrika. Nach einem erfolgreichen Markteintritt in Casablanca plant das Unternehmen nun den Aufbau eines landesweiten Filialnetzes mit bis zu 70 Geschäften in Marokko. Die Entscheidung folgt auf eine deutlich stärkere Nachfrage als ursprünglich erwartet.

Moebelhaus. Foto mit Hilfe von ChatGPT erstellt

Moebelhaus. Foto mit Hilfe von ChatGPT erstellt

JYSK eröffnete im April 2025 seine erste Filiale in Casablanca und betrat damit erstmals den afrikanischen Markt. Nach Angaben des Unternehmens übertraf die Resonanz der Kunden schnell die ursprünglichen Prognosen. Die positive Entwicklung hat dazu geführt, dass der Ausbau des Filialnetzes nun schneller vorangetrieben werden soll.

Das Unternehmen gehört zur dänischen Lars Larsen Group und zählt zu den größten europäischen Einzelhandelsketten für Möbel und Wohnaccessoires. JYSK betreibt weltweit mehrere tausend Geschäfte, vor allem in Europa, und bietet Möbel, Matratzen, Wohntextilien und Haushaltsartikel im mittleren Preissegment an.

Die Expansion nach Marokko ist Teil einer breiteren internationalen Strategie. Europäische Einzelhandelsunternehmen richten ihren Blick zunehmend auf neue Märkte außerhalb der Europäischen Union. Besonders Nordafrika gilt aufgrund wachsender Städte, steigender Kaufkraft und veränderter Konsumgewohnheiten als attraktiver Wachstumsraum für internationale Marken.

Für Marokko selbst ist die Ansiedlung internationaler Einzelhandelsketten ein weiteres Zeichen für die zunehmende Attraktivität des Binnenmarktes. Urbanisierung, Wohnungsbauprogramme und eine wachsende Mittelschicht sorgen für eine steigende Nachfrage nach Möbeln und Einrichtung.

Sollte das geplante Filialnetz umgesetzt werden, würde Marokko zu einem der wichtigsten Märkte für JYSK in Nordafrika werden - und zugleich die Präsenz internationaler Handelsketten im marokkanischen Einzelhandel weiter stärken.