Abkommen für sichere und reguläre Migration

US-Außenminister Antony Blinken erklärte am Donnerstag in New York, dass die Vereinigten Staaten auf den Fortschritten aufbauen wollen, die im Rahmen des 2018 in Marrakesch verabschiedeten Globalen Abkommen für sichere, geordnete und reguläre Migration erzielt wurden.

 

Abkommen für sichere, geordnete und reguläre Migration, Foto: Julie Ricard auf unsplash.com"Die Vereinigten Staaten werden eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um die Fortschritte zu nutzen, die im Rahmen des Abkommens von Marrakesch erzielt wurden", betonte der US-Chefdiplomat bei einem Treffen im Mai im Rahmen des 1. Forums zur Überprüfung der internationalen Migration. Herr Blinken wies darauf hin, dass das Ziel des Marrakesch-Abkommens darin bestehe, die Entstehung eines gemeinsamen Ansatzes zur Steuerung der Migration und zum Schutz gefährdeter Migranten zu fördern.

"Wir streben eine Migrationspolitik an, die auf Menschenrechten, Menschenwürde, Transparenz und staatlicher Souveränität beruht", betonte er und fügte hinzu, dass sein Land sich der Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft, den Regierungen, dem Privatsektor und internationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen verpflichtet fühlt, um die gemeinsame Herausforderung der Migration zu bewältigen.

Antony Blinken betonte, dass die USA auf dem Amerika-Gipfel, der im Juni in Los Angeles stattfinden wird, weiterhin eine kollaborative Antwort auf die irreguläre Migration in der gesamten Hemisphäre, in der das Problem besonders akut ist, entwickeln werden.

Am 1. Forum zur Überprüfung der internationalen Migration, an dem die Mitgliedstaaten, Beobachter und Vertreter des UN-Systems neben Interessengruppen teilnehmen, nimmt auch die Präsidentin des Nationalen Menschenrechtsrats, Amina Bouayach, in ihrer Funktion als Vorsitzende der Arbeitsgruppe des Netzwerks der afrikanischen nationalen Menschenrechtsinstitutionen und Vizepräsidentin der Globalen Allianz der nationalen Menschenrechtsinstitutionen zum Thema Migration teil.

Die Veranstaltung soll die auf lokaler, nationaler, regionaler und globaler Ebene erzielten Fortschritte bei der Umsetzung des Marrakesch-Abkommens überprüfen und neue konkrete Maßnahmen ansprechen, um die weltweit über 281 Millionen Migranten durch Veränderungen in Politik und Praxis besser zu schützen und zu unterstützen.

 


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