Zum Hauptinhalt springen

Dr. Soraya Moket

Dr. Soraya Moket, Soziologin mit marokkanischen Wurzeln, lebt seit den frühen 1990er-Jahren in Deutschland. Geboren in Kénitra, nahm ihr akademischer Weg in Trier Gestalt an, wo sie Soziologie und internationale Entwicklungsstudien studierte und promovierte.

Soraya Moket, mit Kénitra im Hintergrund

Ihre wissenschaftliche Arbeit kreist um Fragen globaler Ungleichheit, Migration, postkolonialer Gesellschaftsdynamiken und sozialer Gerechtigkeit. Dabei verbindet sie analytische Schärfe mit einer klaren gesellschaftlichen Haltung, die sich in einem kontinuierlichen Einsatz für demokratische Teilhabe und gegen Rassismus ausdrückt.

Beruflich wirkte Soraya Moket unter anderem als Dozentin an der Universität Trier und war später im internationalen NGO- und entwicklungspolitischen Umfeld tätig. Im Zentrum ihres Wirkens stehen die Stärkung lokaler Akteure, die Förderung partizipativer Strukturen sowie ein reflektierter Umgang mit historisch gewachsenen Machtverhältnissen.

Über ihre akademische Arbeit hinaus engagierte sich Dr. Soraya Moket im Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerk, mit dem Ziel, den fachlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Marokko zu vertiefen, die Potenziale der Diaspora sichtbar zu machen und transnationale Kooperationen auf Augenhöhe zu fördern.

In Vorträgen, Publikationen und öffentlichen Debatten plädiert sie für ein inklusives Verständnis von Gesellschaft, in dem kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten nicht als Bruch, sondern als soziale Ressource begriffen werden.

Für ihr langjähriges Engagement in den Bereichen Integration, interkultureller Dialog und demokratische Teilhabe wurde Dr. Soraya Moket im Jahr 2016 mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.