| Neues europäisches Visa-System |
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Mit zwei Jahren Verzögerung hat am 11.10.11 ein neues europäisches Visa-System seinen Dienst aufgenommen, für das Antragsteller künftig auch biometrische Daten wie Fingerabdrücke und ein digitales Gesichtsbild hinterlassen müssen. Das neue Visa-System (VIS) soll zunächst für Reisende aus Ägypten, Algerien, Libyen, Mauretanien, Marokko und Tunesien Anwendung finden. Später ist eine Ausdehnung auf den Nahen Osten und die Golfregion geplant. Brüssel verspricht sich davon eine Senkung des Visa-Missbrauchs und eine schnellere Bearbeitung von Anträgen. Das System diene dazu, das Visumantragsverfahren zu vereinfachen, die Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen und innerhalb des Schengen-Hoheitsgebietes zu erleichtern und zum Schutz der inneren Sicherheit. Im Visa-Informationssystem werden Daten über den Antragsteller, unter anderem Lichtbild und Fingerabdrücke, gespeichert ebenso wie Informationen über beantragte, erteilte, abgelehnte, annullierte, aufgehobene und verlängerte Visa. Diese werden zwischen den Schengen-Staaten ausgetauscht und dann bis zu fünf Jahre gespeichert. weitere Infos |



