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Strom aus der Wüste, Ministerin Benkhadra zu Besuch in Berlin Drucken E-Mail
SonnenenergieDie marokkanische Ministerin für Energie, Bergbau, Wasser und Umwelt, Frau Amina Benkhadra, hat sich im Januar 2010 zu einem offiziellen Besuch nach Berlin begeben. Im Zentrum ihres Besuches stand das Thema erneuerbare Energien und speziell die Vorstellung des marokkanischen Solarplans. Begleitet wurde Ministerin Benkhadra von Ali Fassi Fihri, dem Geschäftsführer der nationalen Energie- und Wasserbehörde (ONEE) sowie vom Geschäftsführer der kürzlich gegründeten „Moroccan Agency for Solar Energy“ (MASEN), Mustapha Bakkoury. In Berlin führte Ministerin Benkhadra hochrangige Gespräche in vier deutschen Ministerien: Im Auswärtigen Amt, dem Wirtschafts-, dem Umwelt- sowie dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Festzuhalten ist, der erklärte Wille beider Regierungen, im Bereich erneuerbare Energien / Solarenergie auch in Zukunft weiter eng zusammenzuarbeiten. Parallel lud die KfW-Entwicklungsbank zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Strom aus der Wüste“ ein - u.a. mit dem Geschäftsführer der „Desertec Industrial Initiative“, Paul van Son, die mit mehr als 300 Gästen ein ausgesprochen breites Echo fand.
Marokko sieht sich als Partner der Wahl des Desertec Vorhabens: Nicht nur sind die natürlichen Bedingungen ideal, auch hat Marokko Anfang November 2009 mit dem „Projet Marocain de l'Énergie Solaire“ ein eigenes Vorhaben zur Förderung der Solarenergie vorgestellt. Der Plan sieht vor, bis 2020 insgesamt 2.000 MW Solarstromkapazität an fünf Standorten zu installieren.
 

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