Die Automobilindustrie in Marokko hat 1960 mit der Gründung der SOMACA (Marokkanische Gesellschaft des Automobilbaus) begonnen, um der steigenden internen Nachfrage nachzukommen und die Industrialisierung des Landes zu erzielen. Das Aufstellen einer Vielzahl von Marken und Modellen in einem beschränkten Markt wurde mit der Enge des lokalen Marktes und der Suche nach einer besseren Industrieaufwertung konfrontiert.

Eine Reihe von Rechts- und Steuermaßnahmen, die durch das Gesetz von 1970 (die die örtliche Industrie durch die Einbeziehung von 40% der in Marokko zusammengebauten Fahrzeuge) und das Gesetz von 1981 (das die Maßnahmen Einbeziehung/Ausgleich errichtet hat) geprägt wurden, haben darauf gezielt, die Automobilzulieferung und die Exportförderung entstehen zu lassen. Dank dieser Maßnahmen haben verschiedene Unternehmen den Export ihrer Produkte herangeführt (Kolben und Ummantelung, Kühler, Puffer, Sicherheitsgurt und vor allem Lichtkegel)

Ab Anfang der 90er Jahre wurde ein Rückgang der örtlich zusammengebauten Autos festgestellt, was die Industriezulieferung benachteiligt hat. Eine neue Strategie wurde von den Staatsorganen in Bezug auf das Vorhaben des sparsamen Fahrzeuges ergriffen, die darauf zielte, zusammenarbeitenden Autokonstrukteuren wirtschaftliche Vorteile als beachtliche Gegenleistung der örtlich hergestellten Komponente, die sowohl für die Montage als auch für den Export bestimmt waren, zu gewähren.

1995 hat die Regierung mit den Konstrukteuren das Projekt des sparsamen Autos, das eine Zusammenschlussrate von 50% und eine Zollbefreiung der Input sowie eine Ermäßigung der Mehrwertsteuer von 7% vorsah, unterschrieben. Zwei weitere Vereinbarungen wurden später 1996 mit SOPRIAM und Renault Maroc für das Bauen eines leichten sparsamen Nutzfahrzeuges unterschrieben.

Im Rahmen der Projekte, die auf dieses sparsame Fahrzeug bezogen waren, haben einerseits die Modernisierung des Produktionswerkzeuges der Bauanlagen und andererseits die Bewerkstelligung eines Industriekomplexes stattgefunden, deren Investitionen 928 Millionen Dirhams betragen haben. Es handelt sich um eine neue Etappe in den Partnerschaftsbeziehungen zwischen der SOMACA und den Konstrukteuren. Außerdem wird sich der Erwerb des Staatsanteils durch Renault bei der SOMACA (38%) mit einer Jahresproduktion von 30.000 Dacia-Fahrzeugen, die für den örtlichen Markt und den Export bestimmt sind, bemerkbar machen.

Stand 2000

   

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