travel-surfclubWer gute Surfspots sucht, muss nicht nach Hawaii oder Bali fliegen – auch Marokko hat super Spots zu bieten! Welche Wellen auf Anfänger und Fortgeschrittene zukommen und welche Ausflüge für Abwechslung sorgen, verrät dieser Bericht.

In Marokko herrscht das ganze Jahr über angenehmes Klima. Auch die Wassertemperaturen können sich sehen lassen: Im Winter ist der Atlantik noch 18 Grad warm. Deshalb kommen Surfer das ganze Jahr über nach Marokko, viele davon nach Tamraght, ein kleines Städtchen, das nur 20 Minuten von Agadir entfernt ist. Hier gibt es zwar keine großen Einkaufsmeilen und kein überschäumendes Nachtleben, aber nette Cafés, Shops für den täglichen Bedarf – und natürlich super Wellen! Weltbekannte Surfspots sind zu Fuß erreichbar …    

Sandige Wellen am Banana Beach

Zu den beliebtesten Surfspots rund um Tamraght gehört Banana Beach, der sich für jedes Level eignet. Über den sandigen Untergrund freuen sich vor allem Anfänger, da die Verletzungsgefahr sehr gering ist. Unter der Woche sind nur wenige Surfer hier, am Wochenende kann es aber recht voll werden. Ähnliches gilt für den Devils-Rock, der sich ganz in der Nähe befindet. Je nach Wetter können die Wellen beachtliche Ausmaße annehmen.

Da sich mehrere Surfspots in der Umgebung befinden, suchen die Surflehrer immer den Strand mit den momentan besten Bedingungen aus. Surfboards und Neoprenanzug kann man in den Surfschulen leihen. Wer noch nicht lange surft, achtet am besten darauf, dass die Gruppen klein sind, damit jeder Schüler gut betreut wird und schnell Fortschritte macht.

Nach einem aufregenden Strandtag darf ein ausgiebiges Abendessen nicht fehlen. Typisch marokkanische Spezialitäten sind übrigens nicht nur Couscous, sondern auch „Harira“, Suppe mit Linsen und Kichererbsen und Pastilla, eine herzhaft-süße Blätterteigpastete. Eine Stärkung können Surfer für den nächsten Tag gut gebrauchen!

Welche Ausflüge lohnen sich?

Manche Surfcamps bieten Ausflüge in die nähere Umgebung an. Ein Bummel durch Agadir mit seinem quirligen Markt lohnt sich auf jeden Fall. Wer am Abend durch die teilweise zerstörten nordafrikanischen Festung oberhalb der Stadt schlendert, wird mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt, der die gesamte Bucht in rotes Licht taucht. Mehr Einblick in die alte Kultur Marokkos erhält, wer einen Blick in das Museum „Musée du Patrimoine Amazigh“ wirft, das der Kunst und Kultur der Berber gewidmet ist.

Außerdem lohnt sich eine Fahrt ins „Paradiestal“, das seinem Namen alle Ehre macht: Hier wachsen Zwergpalmen, Oliven-, Argan- und Mandelbäume zwischen Wasserfällen und Felsen.

Fazit: Wer Surfen lernen und gleichzeitig exotisches Flair schnuppern will, ist in Marokko gut aufgehoben. Vom Städtchen Tamraght aus sind weltbekannte Surfspots zu Fuß und interessante Sehenswürdigkeiten mit einem Leihwagen erreichbar.

Für mehr Infos, hier klicken.

   

Impressum . Copyright © marokko.com, die Informationsbörse rund um Marokko. Alle Rechte vorbehalten.
Datenschutz . Datenschutzerklärung für marokko.com und aliasse sowie das Marokkoforum
Login . Besuchen Sie das Marokko Informations- und Diskussionsforum.