Akhabach 2014 Vortrag

Mohammadi Akhabach ist gebürtiger Marokkaner, Gründer und äußerst erfolgreich. So sehr, dass es kein anderer aus dem nordafrikanischen Land stammende Deutsche es in dieser Hinsicht mit ihm aufnehmen kann. Nun hat der 38-Jährige als Business-Angel in die Fanzeit GmbH investiert. Das Unternehmen bietet Bloggern und Fußballfans eine Plattform, um direkt live aus den Stadien zu berichten.

 

Die Investition in die Fanzeit GmbH, die Funktion als Business-Angel – sie sind wie Stücke eines Puzzles. Wer es zusammensetzt, lernt Mohammadi Akhabach zu verstehen, ihn als positiv Getriebenen zu begreifen: „Ich fühle mich regelrecht unter Strom, weil es unendlich viele Chancen gibt, mit Ideen etwas Eigenes zu gestalten. Und genau das macht mir Freude!“

 

Inzwischen ist der 38-Jährige einer der führenden Köpfe im Bereich E-Commerce. Er erkennt Trends, noch bevor sie jeder umsetzt, und bringt die passenden Angebote auf den Markt. Das Portal Lieferheld.de ist ein Beispiel. Akhabach gründet es 2010 zusammen mit einem vierköpfigen Team. Schnell wächst das Unternehmen zu einem der größten Lieferservice-Anbieter. Trotz des Erfolgs ist er längst weiter und dabei, die nächste Idee zu verwirklichen.

 

Sein Werdegang beginnt – schlicht gesagt – normal. Kein reiches Elternhaus, kein gemachtes Nest, in das er sich setzen kann. Mit fünf Jahren kommt er nach Deutschland, lernt die Sprache, schließt die Schule ab und macht eine Ausbildung zum Werbekaufmann. Die Familie fasst erfolgreich Fuß in der neuen Heimat, zudem hat der heute 38-Jährige die Gene der Selfmade-Men: Deshalb zieht es ihn früh ins Marketing-Metier, neben anderen Stationen macht er auch im Bochumer UNICUM Verlag Halt. „Mit jedem Erfolg, den ich dort hatte, stellte sich die Frage drängender, ob ich meine Geschäfte nicht selbst in die Hand nehmen sollte“, erinnert er sich. „Ich habe gemerkt: Da ist noch mehr drin.“

 

2007 startet er mit dem Projekt iVerein, bereits zwei Jahre später gründet er die Agentur Beziehungsweise. Am Anfang zahlt er Lehrgeld. „Das gehört dazu, ganz gleich, wie viel Expertise man hat. Aber ich habe in dieser Zeit auch viel gelernt.“ 2010, nur drei Jahre nach Beginn der Selbstständigkeit, folgen zwei weitere Unternehmen. Das eine ist Lieferheld, das andere die Deutsche Seniorenwerbung (DSW), die sich auf Marketing und Werbung in der Zielgruppe 50plus spezialisiert.

 

„Der Markt ist extrem spannend und ich bin vorne mit dabei und baue etwas auf“, sagt Akhabach. Was aber treibt ihn an? „Ich will den Menschen Services bieten, die das Leben leichter machen.“ Natürlich spielt auch Geld eine Rolle. „Proof of concept“, „time to market“, „return of investment“ – das sind Dinge, die entscheidend sind für jede seiner Unternehmungen. An sechs Firmen ist er derzeit beteiligt, bei zweien der direkte Geschäftsführer.

 

Bei allem was er tut: Mohammadi Akhabach wünscht sich, dass es mehr Leute gibt wie ihn. „Mit dem was ich tue, möchte ich auch ein Beispiel sein. Ich möchte Menschen Mut machen, selbst etwas anzupacken und Gründer zu werden.“ Auch, damit sie der Gesellschaft am Ende etwas zurückgeben können. So wie er es vorhat. „Ich möchte mich noch viel stärker sozial engagieren. Zum Beispiel dafür sorgen, dass mehr für Kinder und Jugendliche sowie die Bildung getan wird“, sagt er. Wer ihn kennt, weiß: Der Weg von der Idee zur Tat kann ganz schön kurz sein.



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2014

   

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