20. Festival der Sakralmusik im Juni  2014 in Fes. Eine einzigartige Begegnung der Kulturen feiert Jubiläum: Anfang Juni jährt sich das Weltfestival Musiques sacrées du Monde zum 20. Mal. In der 1 200 Jahre alten marokkanischen Königsstadt Fès treffen sich vom 13. bis zum 21. Juni 2014 bedeutende musikalische Vertreter aus islamischen, christlichen, hinduistischen, buddhistischen, shintoistischen und jüdischen Kulturkreisen.

Bedeutende Vertreter aus allen Kulturkreisen treffen sich in der marokkanischen Königsstadt.

Eine einzigartige Begegnung der Kulturen feiert Jubiläum: Anfang Juni jährt sich das Weltfestival Musiques sacrées du Monde zum 20. Mal. In der 1 200 Jahre alten marokkanischen Königsstadt Fès treffen sich vom 13. bis zum 21. Juni 2014 bedeutende musikalische Vertreter aus islamischen, christlichen, hinduistischen, buddhistischen, shintoistischen und jüdischen Kulturkreisen.

Gemeinsam werden die morgendlichen Workshops, Lesungen, Ausstellungen vor einem internationalen Publikum abgehalten. Auch bei der darauf folgenden Konzertabfolge geht es furios durch die Religionen der Welt. Nachmittags zelebrieren Schamanen, Derwische, Gospelsänger oder Shintupriester ihre Musik im Schatten einer jahrhundertealten Eiche des ehemaligen Wesirpalasts Dar Batha. Anschließend treten – frei zugänglich – Rai-, Reaggae-, Ethno- oder Worldmusicbands auf dem riesigen Place Baghdadi auf. Vor allem die Jugend der Medina feiert dort ihre Idole frenetisch. Es herrscht eine orientalische Volksfeststimmung vor den Toren des Bab Boujeloude mit Schlangenbeschwörern, Schaustellern, Wahrsagern, Limonaden- und Mandelverkäufern.

Abends findet sich schließlich die Bourgeoisie der Stadt zum Highlight des Tages auf dem Vieux Méchouar ein. Der ehemalige Exerzierplatz des Sultans ist mit rotsamtenen Louis-quatorze-Stühlen, dicken Teppichen und bunten Zelten geschmückt. Königin Lalla Selma höchstpersönlich eröffnet dort das jährlich stattfindende Festival. Unter dem sternenfunkelnden nordafrikanischen Himmelszelt traten bereits Musikgrößen wie Patti Smith, Ravi Shankar, Jesse Norman, Björk, oder im letzten Jahr, der kürzlich gestorbene Flamencoguitarrist Paco de Lucia auf. Für dieses Jahr sind als Top Acts Youssou N´Dour mit Johnny Clegg sowie der legendäre Buddy Guy angekündigt. Gegen Mitternacht können sich unermüdliche Besucher gemeinsam mit diesmal älteren Altstadtbewohnern den rhythmischen Tranceklängen diverser Tariqas (Sufibruderschaften) hingeben.

Günstige Flüge direkt nach Fès bietet Ryanair an, zur nötigen Ruhe kommt man in den zahlreichen, privat geführten Riadhotels der Altstadt.



Autor: Eberhard Hahne
www.eberhard-hahne.com


Sakralmusik Fes 201319. Festival der Sakralmusik im Juni 2013 in Fes vom 7. Juni bis 15. Juni 2013 findet das 19. World Sacred Music Festival in Marokkos Königsstadt Fes statt. Es gilt als eins der besten Musikfestivals weltweit. Aus aller Herren Länder reisen Musiker mit ihrem Gefolge an, um in dem historischen Ambiente der größten arabischen Altstadt ihre Kultur zu präsentieren.

Bab Makina: Die Zuhörer unternehmen eine musikalische Reise in die Mongolei, nach Indien, Mauretanien, in die Türkei, den Libanon, nach Buthan, Ägypten, Südafrika, Portugal, Frankreich...

In der vom Urenkel des Propheten Mohamed vor 1200 Jahren gegründeten Stadt herrscht eine Woche eine Einigkeit in der Verschiedenheit. Als spirituelles Zentrum Marokkos öffnet sich die geheimnisvolle und über die Jahrhunderte unverändert gebliebene Königsstadt einem internationalen Publikum.

Neben meist nur Insidern bekannten Interpreten aus entlegenen Regionen treten Weltstars wie Paco de Lucia/Spanien, Patty Smith/USA oder Assala Nasri/Syrien auf. Fast alle Konzerte finden Open Air statt, und das bei besten sommerlichen Temperaturen in historischen Gemäuern.

Die nachmittaglichen Konzerte im Riad des Museums Dar Batha präsentieren ethologisch und sacral geprägte Klänge aus fernen Ländern, anschließend treten auf dem Place Bagdhadi zeitgenössische Bands mit Rai, HipHop und Reggaemusik auf. Diese Konzerte sind kostenlos und bei den Einwohnern von Fes, den Fassi, sehr beliebt.

Glanzpunkte sind die Auftritte renomierter Künstler auf dem festlich geschmückten Platz des Bab Makina am Abend.

Nach einem Imbiss in einem der unzähligen Restaurant am Bab Boujeloude kann die Seele der Festivalbesucher in den spirituellen Klängen der Sufibruderschaften im Garten des Dar Tazi baden.

Sämtliche Austragungsorte sind fußläufig voneinander entfernt. Oft erst weit nach Mitternacht endet ein Festivaltag bei einem Absacker auf der Dachterrasse des Riadhotels unter einem überwältigendem Sternenhimmel.

Dar Tazi: Die Festivalwoche ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von wunderbaren Konzerten. Es ist eine Woche voll dichter Sinnlichkeit und Spiritualität. Wohnen wie ein Pacha in einem der zauberhaften Riadhotels, Spaziergänge durch die verwunschene Medina, kulinarische Köstlichkeiten aus 1001 Nacht an jeder Ecke, das Eintauchen in eine fremde, aber äußerst gastfreundliche islamische Welt, anregende Kontakte zu den internationalen Festivalbesuchern, Einladungen zum The de la Menthe, ausgedehnte Shoppingtouren durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, Ausflüge in die nahe Umgebung z.B. nach Meknes oder in die Römerstadt Voloubilis... die Liste des "Rahmenprogramms" sprengt eigentlich schon den Zeitrahmen der Festivalwoche.

Foto- und Gemäldeausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden mit internationalen Experten begleiten das musikalische Festivalprogramm.

Autor: Eberhard Hahne
www.eberhard-hahne.com


18. Festival der Sakralmusik im Juni 2012 in Fes. Unter der gewaltigen Eiche im Garten des Museums Batha wurde Weltmusik zelebriert. Auf dem riesigen Place Baghdadi, vor dem blauen Haupttor der Medina gelegen, gab es allabendlich Freikonzerte, ebenso waren die mitternächtlichen Auftritte der Tariqas im Dar Tazi, der ehemaligen Residenz des französischen Generalresidenten, kostenlos. .

Fes, seit ewigen Zeiten das kulturelle Zentrum Marokkos, war Anfang Juni zum 18ten Mal Gastgeber des Festivals Musiques Sacrées Du Monde, dem Weltfestival der sakralen Musik. Ein idealerer, aber auch ungewöhnlicherer Ort ist in Marokko kaum vorstellbar. Ideal, ja geradezu prädestiniert ist Fes, weil die größte und älteste Königsstadt des Landes auch Heimat der großen Sufibruderschaften (Tariqas) Nordafrikas ist, weil Fes vom Ururenkel des Propheten, Moulay Idriss II., gegründet wurde, weil hier seit 1200 Jahren das spirituelle Herz Marokkos schlägt, weil die verkehrsfreie Altstadt mit ihren historischen Plätzen und Palästen einen hervorragenden Rahmen für exotische und kontemplative Klänge bietet und weil Fes schon für sich genommen eine Reise wert ist. 

Ungewöhnlich als Standort für ein derart globales kulturelles Miteinander ist Fes, da die Einwohner von Fes, die Fassi, sich über die Jahrhunderte resolut und sehr erfolgreich gegen Einflüsse von außen gewehrt hatten. Ungläubige hatten noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts, wenn sie enttarnt wurden, um ihr Leben zu fürchten. Die jüdischen Mitbewohner wurden in ein Getto (Mellah) evakuiert, da es immer wieder zu Pogromen seitens der arabischen Bevölkerung kam. Man wollte in Fes stets unter sich bleiben, 1100 Jahre lang. Nun aber werden in der traditionellsten und orthodoxesten Stadt Marokkos musikalische Vertreter aller großen Religionen mit offenen Armen empfangen.
Dieses Jahr waren Hindus aus Rajasthan, Sinti aus Ungarn, Gospelsänger aus den USA, Sufis aus Pakistan, neben Musikern aus Spanien, Ägypten, Iran, Italien, Guinea, Tunesien, Usbekistan, dem Libanon und Island eingeladen ihre musikalisch religiösen Traditionen zu vermitteln. In Zeiten von interreligiösen Konflikten, arabischem Frühling, Palästina-, Iran-, Irak-, Afghanistankonflikten, Fanatismus ist das Festival Musiques Sacrées Du Monde ein Ort der vorurteilsfreier Begegnung der Kulturen geworden. Zu Verdanken hat Fes dies Dr. Faouzi Skali, einem Anthropologen, Ethnologen und Sufi. Als Reaktion auf den Golfkrieg wollte er mit dem Festival ein Stück Weltfrieden schaffen. Wie gut ihm dies gelungen ist, zeigt die Resonanz tausender internationaler und lokaler Zuschauer und hunderter Journalisten, die das diesjährige Festival besucht haben.
Unter der gewaltigen Eiche im Garten des Museums Batha wurde Weltmusik zelebriert. Auf dem riesigen Place Baghdadi, vor dem blauen Haupttor der Medina gelegen, gab es allabendlich Freikonzerte, ebenso waren die mitternächtlichen Auftritte der Tariqas im Dar Tazi, der ehemaligen Residenz des französischen Generalresidenten, kostenlos. Die Highlights der Festivalwoche Björk aus Island, Archie Shepp und Joan Baez aus den USA, sowie Sheikh Yasin al-Tuhami aus Ägypten traten auf der Bühne unter dem gewaltigen Torbogen des Bab Dekaken (Bab al Makina) auf. Hier fand auch die Eröffnungsveranstaltung im Beisein der Prinzessin Lalla Selma, selbst gebürtige Fassi, statt. Begleitet wurden die musikalischen Auftritte von Kunstausstellungen und morgendlichen Diskussionsveranstaltungen z.B. zum Thema Spiritualität und Ökonomie. Eine Besonderheit war die dreitägige Veranstaltung „Nacht in der Medina“. Besucher konnten zwischen drei außergewöhnlichen Veranstaltungsorten, allesamt Paläste aus dem 18./19. Jahrhundert, wechseln. Damit die verschlungenen Wege in der Altstadt gut zu finden waren, waren die Gassen mit Kerzen beleuchtet und mit Rosenblättern bestreut. Zahlreiche Hinweisschilder und Polizisten an jeder Wegkreuzung machten die nächtlichen Spaziergänge durch das Gassenlabyrinth für Jedermann zu einem entspannten Erlebnis. Beim diesjährigen Festival fiel die enorme Zahl an Sicherheitspersonal, wie Feuerwehr, Ambulanz und Polizei auf. Sicherheit wurde auf allen Ebenen beim 18. Festival Musiques Sacrées Du Monde großgeschrieben.
Die morgendlichen Diskussionsveranstaltungen sind eher für frankophone Spezialisten (eine gute Gelegenheit die riesige Medina, Weltkulturerbe seit 1981, zu erkunden), die um 16 Uhr beginnenden Nachmittagskonzerte im Museum Batha sind meist ethnologisch ausgerichtet und immer einen Besuch wert. Besonders angenehm ist das wohltuende und intime Ambiente im Garten des ehemaligen Wesirpalastes. Gut gefallen hat mir Sheikh Yasin al-Tuhami aus Ägypten und die gewaltige Stimme von Mory Djely Kouyaté aus Guinea. Der ihn begleitende blinde Pianist Jean-Philippe Rykiel begeisterte das internationale Publikum mit virtuosem Klavierspiel. 
Die allabendliche Hauptveranstaltung am Bab al Makina ist gleichzeitig Treffpunkt der lokalen Bourgeoisie. Mit rotsamtener Bestuhlung im Louis XIV. Stil und vielen Ordnungs-und Sicherheitskräften erhält die Abendveranstaltung einen sehr offiziellen Charakter, passend zur Historie des Veranstaltungsortes. Der mit zinnenbewehrten, haushohen Lehmmauern umgebene Platz (Mechouar) vor den Toren des Königspalastes, war früher offizieller Empfangsort für hochrangige ausländische Gäste des Sultans. Archie Shepp, USA, spielte hier wie erwartet tadellosen Blues und Gospel. Björk aus Island, auf die ich sehr gespannt war, war eindeutig zu viel für meinen angeschlagenen Magen. Ihr neuste Performance Biophilia ist mir doch eine klare Spur zu extravagant. Joan Baez: na ja, in den 70ern gefiel sie mir deutlich besser, war trotzdem nett. Wadi El Safi aus dem Libanon überzeugte mit klassischer arabischer Musik vom Feinsten. Wer noch Ambitionen verspürte, konnte auf dem Rückweg in die Altstadt die öffentlichen Konzerte auf dem Place Baghdadi besuchen und anschließend, gegen 23 Uhr, zu den meditativen Klängen der Sufibruderschaften im Garten des Dar Tazi tanzen. Die beiden letztgenannten Konzertorte werden gerne von den „Locals“ besucht, entsprechend ausgelassen und fröhlich ist die Stimmung.
Um mir einen Überblick über die mir größtenteils unbekannten Künstler zu verschaffen, habe ich Hörproben auf Youtube zurate gezogen. Bei der Fülle an Konzerten und den teilweise recht hohen Eintrittspreisen sollte man sich im Vornherein einen Schlachtplan erstellen. www.fesfestival.com.
Weniger ist mehr, dafür aber richtig genießen – ein Zimmer in einem der romantischen Riadhotels der Medina (rechtzeitig buchen!), ausreichend Zeit die einmalige Altstadt zu erkunden, vielleicht einen Tagesausflug zur Schwesterstadt Meknes oder zur römischen Stadt Volubilis unternehmen, eine wohltuende Siesta in der Mittagshitze - mit diesem Motto genießt man eine unvergleichlich dichte und abwechslungsreiche Woche in der schönsten Stadt Nordafrikas und kann von dort eine einmalige Reise durch die Kulturen unserer Welt unternehmen.
 
 
Autor: Eberhard Hahne
www.eberhard-hahne.com

 

SakralmusikFes16. Festival der Sakralmusik im Juni 2010 in Fes. Vom 4. bis 12. Juni findet das Weltfestival der sakralen Musik statt. In Marokkos spiritueller Metropole leben während des Festivals musikalische Vertreter unterschiedlicher religiöser Ausrichtungen eine friedliche und harmonische Koexistenz vor. Für eine Woche scheint die Welt eine bessere zu sein, zumindest in Fes. Das Festival demonstriert zum 16. Mal eine hoffnungsvolle Einigkeit der Kulturen, welche die unerträglichen, oft religiös bedingten Konflikte der Menschheit vergessen lässt. Musikalische Traditionen mit unterschiedlichsten Wurzeln verweben sich vor der beeindruckenden Kulisse des historischen Fes zu einer Art Weltenseele.

  Fes, von einem direkten Nachfahren des Propheten Mohammed vor 1200 Jahren gegründet, bietet einen einmaligen Rahmen für diese multikulturelle Begegnung. Nicht ohne Grund ernannte die UNESCO 1981 die größte und mittelalterlichste islamische Altstadt zum Weltkulturerbe. Der Festivalbesucher wird sicherlich zwischen der Attraktivität des Festivalprogramms und der Faszination dieser einmaligen Stadt hin- und hergerissen sein und eine komfortable Unterkunft zum relaxen zu schätzen wissen.

Fes wird direkt von Ryanair angeflogen. Unterkünfte findet man in den zahlreichen romantischen Riadhotels der Medina, sowie in den internationalen Hotels der Neustadt.

Festival de Fès des musiques sacrées du monde bietet über sieben Tage eine kaum zu bewältigende Fülle an Programmpunkten:
Die Vormittage der Festivalwoche sind für hochkarätig besetzte Symposien, Altstadtführungen, Foto- und Kunstausstellungen reserviert. Nachmittags vermitteln im lauschigen Garten des Dar Batha Ethnogruppen aus aller Herren Länder ihre kulturelles Erbe. Iranische, irakische und israelische Gruppen lassen gemeinsam mit Musikern aus der Mongolei oder Burundi ein internationales Publikum an ihrem kulturellen Erbe teilhaben. Die Zuhörer begeben sich in dem ehemaligen Wesirspalast auf eine spirituelle Weltreise. Nachmittags treffen sich tausende, meist jüngere Bewohner der Medina vor den schmucken Pforten des Bab Boujeloud, um mit Begeisterung den Beat populärer Hip Hop-, Reggae-, Raibands zu genießen. Das Highlight des Tages findet abends auf dem Mechouar, dem mit Zelten festlich geschmückten ehemaligen Paradeplatz des Sultans statt. Dieses Jahr treten geben sich Musikgrößen wie Ben Harper, Boys of Alabama Gospel, David Murray, Archie Shepp und das Königliche Kambotschanische Balletdie Ehre.Ab Mitternacht zelebrieren Sufibruderschaften ihre individuellen Gottesanrufungen im Garten des Dar Tazi. Akteure wie Zuhörer suchen durch Tänze, Rezitationen oder musikalischen Rhythmen einen Trancezustand, um so die Nähe Gottes zu erfahren.

Autor: Eberhard Hahne
www.eberhard-hahne.com


2008 Festival der Sakralmusik15. Festival der Sakralmusik im Juni 2009 in Fes. Die Königsstadt Fes lädt zum größten interkulturellen Musikfestival der Welt ein. Gegründet wurde das Festival gegen Ende des Golfkriegs, um Frieden und interkulturelles Verständnis zu werben. Das Symbol des diesjährigen Festivals ist der Baum des Lebens. Unbesehen der ethnischen oder religiösen Herkunft der Musiker wird eine globale spirituelle Einigkeit zelebriert.

Der libanesische Sänger Marcel Khalifa eröffnet die Konzertwoche zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen palästinensischen Lyriker Mahmud Darwiche. Marwa Wright (USA) singt Gospels als Hommage an Mahalia Jackson. Didier Lockwood mit Ensemble (Frankreich) und andere renommierte Künstler aus dem Iran, der Türkei, den USA, aus Indien, Spanien, Syrien und Kanada öffnen musikalisch die Pforten ihrer religiösen Kultur.

Das Festival Musiques sacrées du Monde bietet eine fast nicht zu bewältigende Fülle von Veranstaltungen. Kaum ist der zweite Ruf des Muezzins verklungen, startet der Tag mit Symposien, Vorträgen, Führungen und Diskussionsrunden. Nachmittags finden im Garten des Dar Batha Museums die ersten Konzerte im Schatten einer uralten Eiche statt. Eher turbulent geht es auf den spätnachmittäglichen, öffentlichen Konzerten mit trendigem Hip-Hop-, Rai- und Raggae Bands auf dem Place Bagdahdi zu. Das abendliche Konzert, Highlight des Tages, zelebrieren im feierlichen Rahmen die internationalen Stars des Festivals. Auf dem eindrucksvoll illuminierten ehemaligen königlichen Paradeplatz laden festliche Zelte der Sponsoren zum Probieren marokkanischer Spezialitäten ein. Wer dann noch Ausdauer zeigt, kann um Mitternacht im Dar Tazi mithilfe schwindelerregender Sufigesänge seinen spirituellen Wurzeln näher kommen. Foto- und Kunstausstellungen begleiten das Festival.

Von der UNESCO 1981 zum Weltkulturerbe ernannt, gilt Fes als die schönste arabische Altstadt. Die strapazierten Sinne lassen sich hervorragend in einem der liebevoll restaurierten Altstadthotels regenerieren. Fes wird direkt von Ryanair ab Frankfurt/Hahn angeflogen.

Autor: Eberhard Hahne
www.eberhard-hahne.com

   

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